FAQs

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Was ist Photovoltaik?

  • Photovoltaik (PV) ist eine der wichtigsten Methoden der nachhaltigen Stromerzeugung. Wie schon der Ursprung des Namens, das griechische Wort für Licht (φῶς beziehungsweise phos), verrät, wird hierbei Licht zur Energiequelle: Bei der Photovoltaik wird Lichtenergie mit Hilfe von Solarmodulen in elektrische Energie umgewandelt. Das funktioniert bereits auf kleinster Fläche. Es gibt jedoch auch gigantische Solarparks, in denen viele Millionen Solarmodule verbaut sind.
  • Durch die stets vorhandene Globalstrahlung lohnen sich PV-Anlagen nicht nur in sonnenverwöhnten Weltregionen wie rund um den Äquator, sondern auch in Mitteleuropa und Deutschland. Globalstrahlung umfasst dabei nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung, sondern darüber hinaus auch die gestreute Sonnenstrahlung, auch diffuse Himmelsstrahlung genannt. Beide Formen der Einstrahlung aktivieren die Elektronen in den Solarmodulen, sodass Solarstrom gewonnen werden kann.

Was ist eine Photovoltaikanlage?

  • Eine Photovoltaikanlage ist ein System zur Erzeugung von Solarstrom, bestehend aus verschiedenen Komponenten wie SolarpanelenWechselrichter und Verkabelung. Unterschieden wird hierbei zwischen der kommerziellen und der privaten Produktion von Solarstrom durch PV-Anlagen. Bei privater Solarstromproduktion setzen die meisten Verbraucher und Verbraucherinnen auf eine Photovoltaik-Dachanlage. Diese kann durch einen Solarteur wie KeWa auf dem Dach Deines Eigenheims, aber auch auf einer Scheune, einer Garage oder einem Carport installiert werden.
  • Für die Effizienz Deiner eigenen Photovoltaikanlage sind diese Faktoren entscheidend:
  • Die Größe der bebaubaren Fläche
  • Die Lage des Gebäudes
  • Die Ausrichtung und Neigung der Module

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

  • Lange Zeit waren Photovoltaikanlagen nur dafür bekannt, dass sie gut für die Umwelt sind und potenziell eine wichtige Energiequelle für die Zukunft werden könnten. Doch in der näheren Vergangenheit hat sich viel verändert: Photovoltaik ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstig, langlebig und aufwandsarm. Damit ist sie eine der wichtigsten Technologien für die Energiewende. Also, ja, eine Photovoltaikanlage lohnt sich! Schauen wir es uns im Detail an.
  • Die erste große Frage vieler Eigenheimbesitzer ist, ob das Wetter in Deutschland überhaupt gut genug ist, um eine PV-Anlage so zu betreiben, dass es sich wirklich lohnt. Doch der Gedanke, dass sich Photovoltaik nur in extrem sonnenreichen Ländern wie Spanien lohnt, ist falsch. Tatsächlich ist die Globalstrahlung mit durchschnittlich rund 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2) in Deutschland mehr als ausreichend für eine PV-Anlage.
  • Ein Beispiel:
  • Bei der durchschnittlichen deutschen Globalstrahlung brauchen Sie nur 3 – 4 PV-Module, um 1.000 kWh Strom pro Jahr zu erzeugen. Das ist fast so viel wie der Stromverbrauch einer Person pro Jahr. Wie Sie sehen, schlummert also auf jedem deutschen Hausdach ein riesiges Solarpotenzial.

Welche Vorteile hat eine PV-Anlage?

  • Solarstrom ist mindestens 3x so günstig wie Strom aus dem Netz: Alleine in den letzten 20 Jahren hat sich der Strompreis nahezu verdreifacht, liegt mittlerweile bei 45 Cent/kWh (Stand: Dezember 2022). Im Gegensatz dazu hat sich der Preis für eine Kilowattstunde selbst erzeugten Solarstrom stark verringert: Laut Fraunhofer ISE produzieren PV-Anlagen je nach Anlagentyp und Sonneneinstrahlung eine Kilowattstunde Solarstrom für 3 – 11 Cent.
  • Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen: Die Energie der Sonne ist nahezu grenzenlos und Sie produzieren mit einer PV-Anlage mindestens 20 Jahre Ihren eigenen Strom. Während die Großkonzerne also ihre Preise erhöhen, profitieren Sie einfach weiter von Ihrem eigenen Solarstrom.
  • Einspeisevergütung: Neben den Kosteneinsparungen profitieren Sie auch von der Einspeisevergütung. Das ist das Geld, das Sie für den Strom bekommen, den Sie nicht verwenden können und daher ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Dadurch amortisiert sich die Anschaffung einer PV-Anlage in der Regel auch noch schneller. Momentan liegt die Einspeisevergütung bei über 8 Cent / kWh und wird bis mindestens Februar 2024 nicht gesenkt.
  • Photovoltaik-Förderprogramme: Da Solarenergie essentiell für die Energiewende ist, gibt es neben der Einspeisevergütung auch zahlreiche Photovoltaik-Förderprogramme, mit denen Sie die Anschaffungskosten reduzieren können. Mehr zur aktuellen Photovoltaik Förderung finden Sie weiter unten im Text — Link zum Abschnitt mit PV Förderung.
  • Fahrtkosten senken: Eine Photovoltaikanlage ist ein optimaler Weg, um Ihre Fahrtkosten zu senken. Elektroautos sind auf dem Vormarsch und mit ihnen auch sog. Wallboxen (Ladestationen für E-Autos). Kein Wunder, denn schon jetzt sind E-Autos im Betrieb deutlich günstiger als Autos mit Verbrennungsmotoren. Wenn Sie Ihr E-Auto dann auch noch mit günstigem Solarstrom aus der eigenen PV-Anlage aufladen, fahren Sie nicht nur bis zu 90% günstiger, sondern auch noch nahezu emissionsfrei.
  • Immobilienwert steigern: Ein Punkt, den viele vergessen, ist, dass eine eigene PV-Anlage den Wert Ihrer Immobilie erheblich steigern und sogar die Anschaffungskosten übertreffen kann. Das liegt auch an den langfristigen Ersparnissen und Einspeisevergütungen für die Eigentümer.
  • Umwelt schützen: Solarenergie ist eine erneuerbare Energiequelle und damit enorm umweltfreundlich. Wenn Sie die Energie der Sonne mit einer PV-Anlage nutzen, helfen Sie also auch dabei, unseren Planeten zu erhalten.

Wie kann ich den Strom aus meiner Photovoltaik-Anlage speichern?

  • Um den Strom aus Ihrer Photovoltaik-Anlage zu speichern, brauchen Sie eine Art von Batterie. Sie können unter anderem eine sogenannte Blei-Säure-Batterie oder eine Lithium-Ionen-Batterie verwenden. Die Batterie speichert den Strom, den die Solarzellen in Ihrer Photovoltaik-Anlage erzeugen, wenn die Sonne scheint.
  • Sie können den Strom dann später verwenden, wenn die Sonne nicht scheint oder wenn Sie ihn brauchen, zum Beispiel, um das Licht in Ihrem Haus anzumachen oder den Computer zu betreiben. Sie brauchen auch ein Gerät, das sogenannte Wechselrichter, um den Strom von der Batterie in eine Form umzuwandeln, die Sie in Ihrem Haus verwenden können.

Welche Komponenten gehören zu einer PV-Anlage?

PHOTOVOLTAIK-MODULE

  • In PV-Modulen (Solarmodul, Solarpanel) werden die Sonnenstrahlen in Elektrizität umgewandelt. Mindestens 20 Jahre lang produzieren die einzelnen Solarzellen Solarstrom- umweltfreundlich und geräuschlos.

STROMSPEICHER

  • Ein Stromspeicher (Solarstromspeicher, Solarbatterie) speichert Ihren selbst erzeugten Solarstrom. Er ist kein zwingend notwendiger Bestandteil einer PV-Anlage, sorgt aber dafür, dass Sie Ihren Solarstrom zeitunabhängig nutzen können. Dadurch steigern Sie Ihren Eigenverbrauch und Ihre Unabhängigkeit maßgeblich.

WECHSELRICHTER

  • Der Wechselrichter wandelt den von der PV-Anlage produzierten Gleichstrom (DC-Strom) in Wechselstrom (AC-Strom) um. Erst dann können Sie Ihren Solarstrom wirklich nutzen.

STROMZÄHLER

  • Der Stromzähler misst nicht nur Ihren Stromverbrauch, sondern auch den von Ihnen ins Netz eingespeisten Solarstrom. Dafür brauchen Sie im Idealfall ein sog. “Smart Meter”.
  • Natürlich gehört zu einer PV-Anlage auch das Montagegestell und die Verkabelung. Denn die Solarmodule können natürlich nicht einfach lose auf das Hausdach gelegt werden. Sie werden mit Dachhaken an den Dachsparren befestigt und verkabelt. Der in den Solarpanels erzeugte Strom wird dann über diese Verkabelung ins Hausinnere zum Wechselrichter geleitet.

Was ist eine Wärmepumpe?

  • Mithilfe einer Wärmepumpe wird die Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser oder Luft genutzt. Dabei wird die Wärme der Umwelt entzogen und mithilfe eines Kältekreislaufs auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Der Kältekreislauf in der Wärmepumpe wird mit einem Strom angetriebenen Kompressor betrieben. Somit können mit Wärmepumpen Gebäude geheizt und Warmwasser aufbereitet werden.
  • Voraussetzung für einen effizienten Einsatz von Wärmepumpen ist eine sehr gute Wärmedämmung des Gebäudes und ein Niedertemperatur-Wärmeabgabesystem, wie beispielsweise Fußbodenheizung oder Wandheizung, mit Vorlauftemperaturen unter 35°C.

Arten von Wärmepumpen

  • Die Wärmequelle, die zur Gewinnung der Wärmeenergie herangezogen wird, bestimmt die Art der Wärmepumpe. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Erd-, Luft- und Grundwasserwärmepumpen. Generell gilt: Je höher die Temperatur der Wärmequelle, desto besser ist die Jahresarbeitszahl und umso geringer die Energiekosten.

Erd-Wärmepumpe

  • Die Erd-Wärmepumpe entzieht die Wärme aus dem Erdreich. Bei der Erd-Wärmepumpe unterscheidet man zwischen Sole-Wärmepumpen, Flächenkollektoren und Erdwärme-Sonden. 

Luft-Wärmepumpe

  • Die Luft-Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Wärmequelle.

Grundwasser-Wärmepumpe

  • Die Grundwasserpumpe entzieht die Wärme aus dem Grundwasser.
  • Mit einer Wärmepumpe heizen Sie umweltfreundlich und sparen Energie. Damit Sie auch wirklich optimal heizen, muss die Wärmepumpe zum Wärmebedarf Ihres Hauses passen.